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Rund um den Tee
Die Reise zum Tee
Im Jahre 2737 vor Beginn unserer Zeitrechnung trug sich in China Folgendes zu: Eines heißen Tages, während einer Reise durch sein Reich, legte der Kaiser mit seinem Gefolge unter einem schatten spendenden Strauch eine Rast ein. Weil er durstig war, gab er Anweisung, Wasser zum Trinken abzukochen. Während das Wasser zu sieden begann, beobachtete er, wie einige Blätter vom Strauch herab in den Kessel fielen und bald darauf ein betörender Duft aufstieg. Schnell ließ der Kaiser sich von dem Wasser geben, probierte und war begeistert. Tibet, Korea und Japan lernten den Tee erst etwa im 8 Jahrhundert kennen. Die erste dokumentierte Teesendung, nach Europa, wurde 1606 von der holländischen Ostindienkompanie nach Amsterdam besorgt. Die heutige Tee-Welt-Ernte beträgt über 2 Millionen Tonnen. Wir haben für Sie eine kleine Auswahl offener Teesorten zusammengestellt. Vieler solcher Legenden ranken sich seit Jahrtausenden rund um den Tee. Doch seit die Chinesen vor Jahrtausenden das Teetrinken erfunden haben, konnte die Menschheit eines dabei lernen: Tee muss richtig
getrunken werden, sonst verfehlt er seine Wirkung. Bitte, beachten Sie daher die empfohlenen Ziehzeiten, welche wir jeweils in Klammern angegeben haben.
Die Chinesen mit ihrer mehrtausendjährigen Teetradition haben einen schönen Spruch, der die Seelen öffnende Wirkung des Tees beschreibt:
Die erste Tasse, die du trinkst, netzt Lippen und Kehle.
Die zweite stärkt das dürre gewordene Fleisch.
Die dritte verscheucht die traurige Einsamkeit.
Die vierte Tasse durchdringt dein ganzes Inneres.
Bei der fünften bist du geläutert.
Die sechste ruft dich in die Regionen der Unsterblichkeit.
Die siebente Tasse, so du zum Munde führst,
lässt frische Lüfte dein Haupt umsäuseln
und deinen Geist zu kühnem Fluge sich erheben.







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